Die #BECKMANN Produktion

Die Reportagereihe #BECKMANN wird im Auftrag des NDR von beckground tv produziert.

Reinhold Beckmann

Reinhold Beckmann spricht mit Pater Emanuel in einem jesidischen Flüchtlingscamp im Nordirak © beckground tv

Dreharbeiten zu der ersten #BECKMANN Reportage "Unser Krieg? Deutsche Kämpfer gegen IS-Terror".

Reinhold Beckmann absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Lehre zum Radio-, Fernseh- und Videotechniker, bevor er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte. In den 80er-Jahren arbeitete er als Filmemacher, wurde für den Sport entdeckt und 1990 von der Fachzeitschrift "Kicker" für seine Interviews und Live-Reportagen zur Fußball-WM in Italien als "Bester Moderator des Jahres" ausgezeichnet. 1990 wechselte Reinhold Beckmann als Sportchef zum Pay-TV-Kanal Premiere, 1992 in gleicher Funktion zu SAT.1. Dort entwickelte er die Sendungen "ran" und "ranissimo", für die er u.a. die "Goldene Kamera", den "Bayerischen Fernsehpreis" und die "Goldene Romy" erhielt.

1998 kehrte Beckmann zur ARD zurück und zählt bis heute zum festen Moderatoren-Team der Bundesliga-"Sportschau". Von Januar 1999 bis September 2014 diskutierte er in der wöchentlichen Talksendung "Beckmann" mit seinen Gästen aktuelle politische und gesellschaftlich relevante Themen. Für sein Interview mit dem früheren Radprofi und geständigem Doping-Sünder Bert Dietz erhielt Reinhold Beckmann 2007 den "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie "Beste Moderation Information". Nach 16 Jahren entschied der TV-Journalist, seine Talksendung nicht weiter fortzuführen und ein neues Format zu entwickeln.

Mit seiner Reportage-Reihe #BECKMANN schließt sich ein Kreis für den Wahl-Hamburger, der vor drei Jahrzehnten mit dem Filmemachen begann und seither regelmäßig Dokumentationen drehte: über die Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, über die gesellschaftliche Situation im WM-Gastgeberland Brasilien, über Udo Lindenbergs legendären Auftritt im Palast der Republik am 25. Oktober 1983 und auch über Noël Martin, der 1996 in Brandenburg Opfer eines rassistischen Anschlags wurde.

Seit 1999 setzt sich der zweifache Familienvater mit der von ihm gegründeten Jugendinitiative "NestWerk e.V." für benachteiligte Jugendliche in Hamburgs strukturschwachen Stadtteilen ein. Für sein soziales Engagement wurde Reinhold Beckmann 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.