Griechenland zwischen Urlaubsparadies und Albtraum

Können Deutsche und Griechen sich noch verstehen?

Griechen und Deutsche fühlen sich seit Jahrhunderten nahe, doch jetzt steht die Beziehung vor einem Scherbenhaufen. Fünf Jahre nach Beginn der Schuldenkrise geht es vor allem um Geld - und um enttäuschte Gefühle. Während in Athen wütende Demonstranten anti-deutsche Parolen schreien und Schäuble-Karikaturen mit Nazi-Uniform in die Höhe recken, gibt es hierzulande das böse Vorurteil des "faulen Griechen", der auf "unsere Kosten" lebt. Ist das deutsch-griechische Verhältnis noch zu retten?

Für die Reportage #BECKMANN: "Griechenland zwischen Urlaubsparadies und Albtraum - Können Deutsche und Griechen sich noch verstehen?" macht sich Reinhold Beckmann ein Bild vom griechischen Alltag, der sich durch die Krise dramatisch verändert hat. Gemeinsam mit Co-Autor Helmar Büchel trifft er in Griechenland Familien, die am Existenzminimum leben und nicht mehr den Arzt für ihre Kinder bezahlen können, während griechische Eliten und Superreiche unverändert kaum Steuern zahlen und trotz der bisherigen Reformen von Korruption und Vetternwirtschaft profitieren.

Und was erwartet die zweieinhalb Millionen deutschen Touristen in ihrer schönsten Zeit des Jahres - jenseits von Akropolis, Sirtaki und Souflaki? Wie verstehen sie sich mit den griechischen Gastgebern - und was wissen die Deutschen über die Nazi-Verbrechen in Griechenland während des Zweiten Weltkriegs?

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | #Beckmann | 08.06.2015 | 20:30 Uhr