Die Grünen: Zahlen, Fakten, Wahlversprechen

Winfried Kretschmann im Landtag Baden-Württembergs nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten 2011 © picture-alliance/dpa Fotograf: Marijan Murat

2016 gewannen die Grünen die Landtagswahlen in Baden-Württemberg.

Seit sechs Jahren sind die Grünen in Baden-Württemberg an der Macht. Ministerpräsident Winfried Kretschmann gilt als volksnah, gewissenhaft und bescheiden, seine Beliebtheitswerte sind hervorragend. Doch überzeugt auch Kretschmanns Politik? Wie haben sich die Grünen in der Regierung verändert? Und konnten sie ihre Wahlversprechen einlösen?

64 Prozent der Baden-Württemberger sind laut infratest-dimap im März 2017 mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Allerdings würden die Grünen bei einer Landtagswahl derzeit nur auf 27 Prozent kommen, sie lägen damit einen Prozentpunkt hinter der CDU.

Der grüne Weg zur Macht

Ende der 70er-Jahre entstanden die Grünen als Protestpartei aus der Anti-Atomkraft-, Friedens- und Frauenbewegung. Im September 1979 gründete sich in Baden-Württemberg der erste Landesverband und wurde bereits 1980 in den Landtag gewählt. Im selben Jahr zog die neu gegründete Partei auch in den Bundestag ein. 1985 kam es in Hessen an der Seite der SPD zur ersten grünen Regierungsbeteiligung, Joschka Fischer ging als erster grüner Umweltminister in die Geschichtsbücher ein. Längst hat sich die einstige Protestpartei etabliert, heute sitzt sie in elf Bundesländern mit in der Regierung. Allerdings: Eine grün-geführte Landesregierung gibt es bisher nur in Baden-Württemberg.

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Dieses Thema im Programm:

Das Erste | #Beckmann | 25.04.2017 | 23:00 Uhr