Sigmar Gabriel und die SPD: Niedergang oder Aufbruch?

Es sind schwere Monate für Sigmar Gabriel und die SPD: In Umfragen sinkt die einst stolze Volkspartei bundesweit auf nur noch rund 23 Prozent. Die Zahl ihrer Mitglieder geht zurück und die Sozialdemokraten verlieren bei Landtagswahlen immer mehr Stimmen. Ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel konnte bisher diesen Trend kaum umkehren, die Beliebtheitswerte des Vize-Kanzlers könnten besser sein. Immer wieder werden in der Partei Stimmen laut, die Gabriels angeblichen Zickzack-Kurs kritisieren und seinen Rücktritt fordern. Der SPD-Chef ringt mit sich: Soll er auf eine Kanzlerkandidatur verzichten oder ist er der richtige Mann für einen Aufbruch in eine erfolgreichere Zukunft? Wohin will Sigmar Gabriel die Sozialdemokraten in Zeiten permanenter Krisen und komplexer politischer Herausforderungen führen?

Sigmar Gabriel im Interview mit Reinhold Beckmann © NDR/beckground tv GmbH

Sigmar Gabriel und die SPD: Niedergang oder Aufbruch?
Neun Monate lang hat #BECKMANN den Vizekanzler begleitet. Was bewegt Sigmar Gabriel? Wie beurteilen ihn frühere SPD-Chefs? Und wohin steuert er die Sozialdemokraten?

Politische Weggefährten und die Lage der SPD

Für die erste Reportage der neuen Staffel #BECKMANN haben Reinhold Beckmann und seine Co-Autoren Michael Wech und Ulrich Stein den SPD-Vorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel neun Monate lang mit der Kamera begleitet. Sie beobachten ihn bei Begegnungen mit Politikern der Berliner Republik, sind vor Ort bei Lokalterminen und zeichnen ein sehr persönliches Bild des Vize-Kanzlers. Altkanzler Gerhard Schröder, der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sowie politische Weggefährten analysieren die Lage der Sozialdemokraten. Und überraschend offen spricht Sigmar Gabriel über seine persönliche Geschichte, über zeitweilige Rücktrittsgedanken und Zukunftsperspektiven.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | #Beckmann | 29.11.2016 | 22:45 Uhr