Die Gäste im Studio



Peter Altmaier (CDU)

Chef des Bundeskanzleramtes

Peter Altmaier © NDR/Wolfgang Borrs Fotograf: Wolfgang Borrs

Peter Altmaier

Kurzbiografie: Geboren am 18. Juni 1958 in Ensdorf (Saar), Studium der Rechtswissenschaft in Saarbrücken und Aufbaustudium Europäische Integration. 1976 tritt er in die CDU ein. Ab 1990 arbeitet Altmaier bei der Europäischen Kommission, 1994 wird er in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 2005 bis 2009 amtiert Altmaier als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, danach ist er Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, bis er 2012 Bundesminister für Umwelt wird. Seit Dezember 2013 amtiert er als Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. Zudem ist er seit 2015 Koordinator der Bundesregierung für Flüchtlingspolitik. Für die kommende Bundestagswahl schrieb er federführend das Wahlprogramm der Union.



Olaf Scholz (SPD)

Erster Bürgermeister von Hamburg

Olaf Scholz © Dominik Butzmann Fotograf: Dominik Butzmann

Olaf Scholz

Kurzbiografie: Geboren am 14. Juni 1958 in Osnabrück, Jura-Studium in Hamburg, seit 1985 als Rechtsanwalt tätig. Mitglied der SPD wird Scholz 1975. 1998 bis 2007 ist er mit kurzer Unterbrechung Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Mai 2001 bis Oktober 2001 amtiert er als Innensenator in Hamburg. 2002 bis 2004 ist Scholz Generalsekretär der SPD, von 2005 bis 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. 2007 wird Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales. Seit 2011 ist er Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, in der sich die führenden Wirtschaftsmächte zu ihrem zwölften G20-Gipfel treffen.



Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen)

Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Katrin Göring-Eckardt © B90/Die Grünen Fotograf: H. Weber

Katrin Göring-Eckardt

Kurzbiografie: Geboren am 3. Mai 1966 in Friedrichroda, Studium der evangelischen Theologie in Leipzig, das sie aber nicht abschließt. Zu Wendezeiten ist Göring-Eckardt Mitbegründerin von Bündnis 90. Anschließend arbeitet sie in der thüringischen Landtagsfraktion von B90/Die Grünen und avanciert 1995 zur Landessprecherin ihrer Partei. 1998 zieht sie in den Deutschen Bundestag ein und wird dort parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion. Von 2002 bis 2005 amtiert Göring-Eckardt als Fraktionsvorsitzende, im Herbst 2005 wird sie zur Vizepräsidentin des Bundestags gewählt. Das Amt als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sie von 2009 bis 2013 inne. Seit 2013 ist sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Bundestag. Zur Bundestagswahl 2017 tritt sie als Spitzenkandidatin der Grünen an.



Jan Reinecke

Hamburger Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter

Jan Reinecke © BDK

Jan Reinecke

Kurzbiografie: Geboren 1975 in Hamburg, Ausbildung zum Diplomverwaltungswirt im Studiengang Polizei an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit 2002 ist Reinecke im Polizeidienst tätig, u.a. in den Bereichen organisierte Kriminalität und organisierte Wirtschaftskriminalität. 2014 wird er Beisitzender im Personalratsvorstand der Polizei Hamburg. Reinecke engagiert sich seit vielen Jahren beim Bund Deutscher Kriminalbeamter BDK, 2014 wird er zum Landesvorsitzenden des BDK Hamburg gewählt. Seit 2016 ist er Mitglied der SPD.



John Kornblum

Früherer US-Botschafter in Deutschland

John Kornblum © dpa Fotograf: Horst Galuschka

John Kornblum

Kurzbiografie: Geboren am 6. Februar 1943 in Detroit/Michigan, USA. Studium der Politikwissenschaft und der Germanistik, ab 1964 Tätigkeit im diplomatischen Dienst. Kornblum arbeitet unter anderem in den US-Vertretungen in Hamburg, Bonn, Berlin, Brüssel und Helsinki und ist auch Botschafter der USA bei der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Von 1997 bis 2001 amtiert er als Botschafter der USA in Deutschland. Anschließend ist er Deutschland-Chef der internationalen Investment Bank Lazard. Derzeit ist Kornblum als Berater für eine Wirtschaftskanzlei tätig.



Georg Restle

Redaktionsleiter und Moderator von "Monitor"

Georg Restle © WDR/Klaus Görgen Fotograf: Klaus Görgen

Georg Restle

Kurzbiografie: Geboren 1965 in Esslingen am Neckar, Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg und des Internationalen Rechts an der London School of Economics. Nach ersten journalistischen Tätigkeiten und einer Beschäftigung als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg volontiert Restle 1994 bis 1996 beim WDR in Köln. Als freier Mitarbeiter ist er Autor zahlreicher Filme und Magazinbeiträge für WDR und ARD. 2000 wird Restle Redakteur bei "Monitor", ab 2007 ist er stellvertretender Redaktionsleiter und Trainer für investigativen Journalismus im In- und Ausland. 2010 geht Restle als ARD-Korrespondent nach Moskau. 2012 kehrt er nach Köln zurück und wird Redaktionsleiter und Moderator von "Monitor". Parallel leitet er das crossmediale investigative Ressort im WDR. Restle kommentiert regelmäßig in den Tagesthemen. In ihrer aktuellen Ausgabe setzt die "Monitor"-Redaktion sich kritisch mit dem G20-Gipfel auseinander.

Dieses Thema im Programm:

Anne Will | 09.07.2017 | 21:45 Uhr